Riedenburg - „die Perle des Altmühltals“

Erwähnt wurde Riedenburg unter den Namen „Ritenburg“ erstmals im Jahre 1111. Durch historischen Nachweis in Aufzeichnungen wurde dem Ort 1231 das Marktrecht übertragen. Seitdem ist viel Wasser den Ludwigskanal entlang geflossen und Riedenburg, eingebettet zwischen Altmühl- und Schambachtal, gekrönt von der für ihren Falkenhof bekannten Rosenburg, bietet für den Besucher ein wahres Naturparadies. Um den Luftkurort führen romantische Wege in die Fluren und laden zu beschaulichen Wanderungen ein. Naturdenkmäler, wie beispielsweise die Tropfsteinhöhle Schulerloch, liegen in unmittelbarer Nähe. Ein Netz von Radwanderwegen, ein Natur-Erlebnispfad und eine Sommerrodelbahn gehören zu den Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung.

Deising

Mensch sein, Natur erleben, all dies ist in Deising möglich. Der direkt am Radwanderweg in Richtung Dietfurt gelegene Ortsteil von Riedenburg verspricht nicht nur optimale Erholungsmöglichkeiten, sondern lässt auch Anglerherzen höher schlagen; hier öffnen sich noch wahre Anglerparadiese. Doch der Ort bietet noch mehr: Ausreichende Einkaufsgelegenheiten in näherer Umgebung und ein in der Ortsmitte ansässiger Biergarten, in dem bayerische Schmankerln verköstigt werden, lässt fast vergessen, dass es rund um den Ort - in nächster Nähe - noch viel zum Entdecken gibt. So sind es zum Badesee „Agatha-See“ nur 8 Minuten, zu den Freibädern in Riedenburg und Dietfurt 10 Minuten, zur Sommerrodelbahn 8 Minuten und zur Minigolfbahn in Riedenburg auch nur 10 Minuten. Der Roßkopfsteig liegt gar direkt vor der Tür.
Deising, ein Erholungsort erster Güte, umgeben von ursprünglicher Natur, gepaart mit behaglicher Gastlichkeit und ausgestattet mit zweckmäßiger Infrastruktur. „Hier lässt es sich gut Urlaub machen!“

Geschichte

Das Dorf Deising wird zum erstenmal im Jahre 1230 erwähnt. Nach einer Urkunde aus dem Jahre 1230 wird Deising „Tivsingen“ genannt. Sie ist in lateinischem Text gehalten und sagt aus, dass ein Herr Volkmar von Deising das Dorf Weiding und die Fischerei Sweiniginde für 20 Pfund erkaufte.
Vermutlich hat Deising schon vor der Hofmark Meihern bestanden, denn nach Lehner-Burgstall hat auf dem Kühberg, vielleicht schon zur Zeit der Kelten, ein befestigtes Schloß gestanden.
Man sieht heute noch in der Nähe des Roßkopfes Wälle mit Gräben. Zur Zeit der Hofmarksherrschaft waren in Deising dreierlei Herrschaftsuntertanen, kurfürstliche, altmühlmünsterische und meyer'sche. Die weltliche Gerichtsbarkeit ist von den jeweiligen Besitzern von Flügelsberg und Meihern ausgeübt worden. Ansonsten aber war die Kommende Altmühlmünster der bestimmende Faktor über das Dorf Deising.
Es standen in Deising zwei Kirchen. Die St. Nikolaus-Kirche stand im östlichen Bereich von Deising. Diese wurde jedoch im 17. Jahrhundert durch Hochwasser völlig zerstört. Das Altarbild des heiligen Nikolaus hängt nun in der Petruskirche, der zweiten Kirche Deisings. Diese wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut und trägt noch ein romanisches Ostfenster in dem mit gotischen Treppengiebeln versehenen Turm. Dem ungewöhnlich starken Mauerwerk nach zu schließen, muss die Petruskirche eine Wehrkirche gewesen sein. In kriegerischen Zeiten bot nämlich ein so festes Bauwerk den einzigen Schutz für die wehrlosen Bürger. Die Kirche wurde 1994 komplett renoviert.

Roßkopfsteig

Der Roßkopfsteig ist ein Naturerlebnisweg, hier wandert man entlang von alten Hohl- und Viehtriebwegen durch ein schönes Trockental über eine wunderschöne Wachholderheide und Trockenrasen zum Roßkopf. Zurück über den Eselsteig nach Deising. Auf diesem Rundweg wandert man auf den Spuren der Kelten und Tempelritter, hier kann man die Natur und die Ruhe geniessen. Die Kelten holten schon Ihr Trinkwasser aus der Petrusquelle und beförderten dieses Wasser mit Eseln über den Eselsteig zum Roßkopf, wo sich ein befestigtes Keltenschloß befand.
Der Roßkopfsteig ist ein Vorzeigeprojekt des Regierungsbezirks Niederbayern.

Petrusquelle

Die Petrusquelle in Deising ist eine der stärksten Karstquellen im Altmühltal. Die durchschnittliche Schüttung beträgt ca. über 400 l/s. Bei extremen Niederschlägen oder bei Schneeschmelze kann die Quelle bis über 2.000 l/s. schütten. Aus der Quelle kommt sehr klares Wasser. Die tägliche Schüttung beträgt ca. 35.000 m3. Sie hat ein Einzugsgebiet von ca. 55 km2. Die Quelle wurde vom Johanniterkloster Altmühlmünster gefasst. Eine Mühle und ein Sägewerk wurden mit Wasserkraft angetrieben.
Seit 1803 ist die Quelle im Besitz der Familie Sippel. Sie betreiben heute noch ein Sägewerk und erzeugen Strom. Die Mühle brannte 1945 ab, wurde aber wieder aufgebaut, jedoch nicht mehr in Betrieb genommen.
Um 1240 wurde über der Quelle die Petruskirche erbaut.
Die Petrusquelle liegt direkt am Roßkopfsteig. Sie diente schon während der Keltenzeit für das befestigte Keltenschloß auf dem Roßkopf als Trinkwasserquelle. Das Wasser wurde von der Quelle über den Eselssteig mit Eseln zum Keltenschloß befördert.
Auch diente sie bis ca.1960 für die Deisinger Bauern als Viehtränke. Die Tiere wurden vor dem Auftrieb zum Kühberg und nach dem Abtrieb an der Quelle getränkt.

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